Oberschlesisches Museum Ratingen

KUNST . PUMP . WERK

 

Ausstellung 45 Jahre BBK Bonn/Rhein-Sieg
Vernissage: 19.01.2019; 16:00 h;
Ausstellungsdauer: 19.01. - 15.02.2019
Ort: Kunstverein für den Rhein-Siegkreis, Bonner Str. 65; 53721 Siegburg

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

 

MANHEIM GEHT

ist eine fotografische Dokumentation zum Ort Manheim. Entstanden im Oktober 2018. Manheim liegt im Bereich der Abbauzone des Braunkohletagebaus Hambach durch den RWE Konzern. Bis zu diesem Zeitpunkt haben bis auf wenige Ausnahmen fast alle Einwohner das Dorf verlassen. Was bleibt sind leere und verriegelte Häuser die nach und nach abgerissen werden sollen.

Werke aus der Dokumentationsreihe Manheim. Digitale Fotografie. Oktober 2018. Druck 20 x 30 cm . Rahmung 20 x 30 cm.

 

Ausstellung devaSTATION 

 

COP24 / KATOWICE 2018

 

Ort: Galeria ZPAP ArtNova2 w Kattowitz Polen 
Dauer: 07.12. – 31.12.2018
Vernissage: 07.12.2018 17 Uhr 

 

Die Ausstellung devaSTATION findet anläßlich der UN - Klimakonferenz  COP24 / KATOWICE 2018

im Rahmen der Städtepartnerschaft Köln Kattowitz statt.

Die Ausstellung gehört zum offiziellen Rahmenprogramm des UN Klimagipfels COP24 /KATOWICE 2018 

http://www.cop24.katowice.eu

 

Teilnehmende Künstler:

Jakub Zdejszy, Monika Panek, Katarzyna Gawrych-Olender, Adam Dutkiewicz, Damian Pietrek, Piotr Murawa, Krzysztof Kula, Agata Sobczyk, Adam Pociecha, Weronika Siupka, Henryk Bzdok  - PL -

Dierk Engelken, Eva M. Töpfer, Michael Broermann, Rene Böll, Oliver Jordan, Helmut Kesberg, Sidika Kordes, Mauga Houber-Hausherr, Amina Tarchouni, Karima Tarchouni, Nicola Solodas.    - D -

 

Es wird einen  subjektiven Kommentar jedes Künstlers zum Thema devaSTATION geben.
Thematisiert werden Probleme in Verbindung mit Umweltverschmutzung/-Schutz und das generelle Bewusstsein der Gesellschaft gegenüber dieser Materie. Schon der Titel der Ausstellung - devaSTATION - lehnt an die Reise unseres Lebens an, die nächste auf uns zukommende Station.
Schauplatz des ganzen ist unser Planet - die Erde.
Die menschliche Einheit ist nur ein kleiner Teil eines komplexen Ökosystems, das ohne bestimmte Bedingungen nicht existieren kann.
Und genauso wie wir kann unsere Erde ebenfalls nur unter bestimmten Bedingungen existieren.
Auf einige haben gar wir keinen Einfluss, bei anderen ist er enorm.
Natürlich nicht jeder als Einzelperson, aber wir als Gesellschaft.
Es ist alarmierend, wie unbeschwert und rücksichtslos wir unseren Gastgeber - die Erde behandeln, wie wir tatenlos zuschauen.
Insbesondere die Eltern unter uns - was werden wir unseren Kindern hinterlassen können?
Wie viele „Haltestellen“ werden uns noch bis zum Ende bleiben ?
 
Alle eingeladenen Künstler werden sich mit einem Werk präsentieren/vorstellen.

 

22 teilnehmende Künstler, davon 11 aus Köln/Bonn sowie 11 Künstler aus Kattowitz Polen.

Organisation ( Kuratoren ) des Projektes  Nicola Solodas D, dr. hab Damian Pietrek PL, Ulrich Freitag Verein Köln Kattowitz
Geplant ist eine Wanderausstellung  die erstmals in Kattowitz zum Weltklimagipfel in der Galerie des ZPAP gezeigt wird und 2019 in mehreren Städten Deutschlands zu sehen sein wird. 
Die Kunsthistorikerin Dr. Ursula Clemens-Schierbaum verfasst den begleitenden Katalogtext. Der auf umweltfreundlichem Papier gedruckte Ausstellungskatalog erscheint zweisprachig - deutsch/polnisch. 600 Auflage ; Übersetzung Dr. Tobiasz Janikowski
Das Projekt wird gefördert durch den Kulturreferenten für Oberschlesien ( bei der Stiftung Haus Oberschlesien )aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

sowie dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln Kattowitz e.V. 

 und dem polnischen Verband Bildender Künstler ZPAP


Folgende Logos sind im Katalog enthalten:

-    Kulturreferat Oberschlesien / Oberschlesisches Landesmuseum
-    Verein Köln Kattowitz
-    COP24 / KATOWICE 2018

-    ZPAP Polnischer Verband Bildender Künstler

 

 

 

Dokumentation zum Hambacher Forst, Oktober 2018.

 

Der aktuell noch 200 Hektar große Hambacher Forst gilt als Symbol des Widerstands gegen die Umweltzerstörung durch die Braunkohlewirtschaft in Deutschland. 

Nicola Solodas; Fotocollage 140 cm x 105 cm ; Druck auf Plane

 

TAKE A SEAT

 

Frisch, mutig und ein wenig keck ist das aktuelle Projekt der Fotokü̈nstlerin Nicola Solodas. Am Tag der Offenen Ateliers gewä̈hrt sie Einblick in die Fortfü̈hrung ihrer Arbeit an dem 2017 begonnenen Projekt TAKE A SEAT. Charmant und neugierig bittet sie ihre Besucher, für einen kurzweiligen Portraittermin Platz zu nehmen. Das Setting ist minimalistisch. Ein schlichter weißer Stuhl vor frö̈hlicher Punktkulisse lä̈dt zum kurzen Verweilen und – wenn gewollt - Posen mit Hut ein. Es geht um eine Art Schnappschuss vor immer gleicher Kulisse. Um selbstgewä̈hlte Kö̈rpersprache in einer scheinbar vertrauten und zugleich doch ungewohnten Situation. 

 

Solodas wurde durch ihre Serien zur Straßenfotografie sowie durch die Selfie-Kultur zu ihrem ungewö̈hnlichen Projekt angeregt. Auch der intensive Blickkontakt zwischen BesucherIn und Kü̈nstlerin spielt eine Rolle. Er erinnert an die Aktion „The Artist is Present“, die durch die Marina Abramović - Retrospektive in der Bundeskunsthalle in Bonn soeben neu ins Bewusstsein gerü̈ckt wurde. 


TAKE A SEAT – diese herzliche Einladung im Atelier von Nicola Solodas bietet die Möglichkeit, Teil eines Fotokunstbandes zu werden, ein ungewö̈hnliches Kunstportrait zu erhalten oder willkommener Zuschauer eines spannenden Kunstprojekts zu sein. 


Dr.phil. Ursula Clemens-Schierbaum 
Kunsthistorikerin